Montag, 31. März 2014

Dies und das...

Einen wunderschönen guten Abend zusammen,

es gibt nicht viel neues zu berichten, aber ein paar schöne Kleinigkeiten. Ich überarbeite im Augenblick meinen zweiten Roman und hoffe ihn in den nächsten Monaten abgeben zu können. Die Rubrik Referenzen meiner Homepage habe ich um Details zu "Hinter verschlossenen Türen" erweitert und die Termine aktualisiert. Im Sommer gibt es ein paar Auftritte auf der Dachterrasse des CVJM in Schöneberg zu denen bald weitere Details folgen.
Ansonsten ist am 08.04. der nächste Dichtungsring im Laika. Wie immer würde ich mich sehr über euer kommen freuen.

Habt eine schöne Zeit bis dahin,
Arno

Jack Rodman - der ganzen Wahrheit erster Teil (2)

Hallo zusammen,

hier ein weiterer Teil meines Versuchs, aus meinem ersten Roman "Jack Rodman - die ganze Wahrheit" ein Gedicht zu basteln.
Viel Vergnügen damit!

Liebe Grüße,
Arno

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Jack Rodman – (2)

Schnell angezogen, frisch gemacht
Zum Auto raus in aller Eile
Betrachtet rundherum die Pracht
Ein Augenblick, der kurz verweile

Keine Ghettoblaster röhren
Keine Nachbarn die hier feiern
Keine Übermuttis stören
Keine Betrunkenen die rheiern

So lange lebt er nun schon hier
Seit seiner Eltern Unfalltod
Sie hinterließen ihn schockiert
Doch ohne finanzielle Not

Er kehrt ins hier und jetzt zurück
Fährt los zur Arbeit eiliig
Auch wenn die Stimmung tief bedrückt
Pünktlichkeit, die ist ihm heilig

Im Autoradio erklingt
Musik, die er geschrieben
Er hört wie seine Stimme singt
Erfolg ist leider ausgeblieben

So spielt und singt er nur für sich
Schreibt und nimmt die Lieder auf
Schafft liebevoll und schwerst gründlich
In seinem Keller Songs zuhauf

Gedichte (142)



Stubenkoller

Ich sitze hier und kann nicht anders
Ich sitze hier und kann nicht raus
Im Fernseher quatscht Lilo Wanders
Und ich schalte ihn nicht aus

Ich genese temporeich
Einer müden Schnecke gleich
Halt‘ mich fern von jedem Tresen
Alle Bücher sind gelesen
Alle Filme sind gesehen
Nicht mal den Rasen darf ich mähen
Muss mich schonen und verdrießen
Kann höchstens mal Blumen gießen

Ein so gar nicht wundervoller
Schwer nerviger Stubenkoller
Hat von mir Besitz ergriffen
Und ungekämmt und ungeschliffen
Sitze ich hier doof zuhaus‘
Und kann und darf leider nicht raus

Das Fernsehen kaum zu ertragen
Essen schlägt mir auf den Magen
Gesellschaft stärkt des Kopfes Schmerzen
Mir steht die Laune nicht nach Scherzen

Und so heißt es weiter warten
Bis die Abwehrkräfte starten
Die Viren sind schwer totzukriegen
Doch wird mein Körper sicher siegen
Inzwischen soll mein Geist verstummen
Lass vom Fernsehen mich verdummen
Vielleicht gelingt’s mir währenddessen
Den Stubenkoller zu vergessen