Mittwoch, 27. Oktober 2010

Gedichte (51)

Warum Gedichte?


Ich drücke aus was mich bedrückt
und presse es in Zeilen
es klärt den Kopf und überbrückt
bis Zeit vergeht und Wunden heilen

Resteessen (2)

Guten Morgen allerseits,
hier sind wieder ein paar Gedichtfetzen, Ideen und ähnliches, die leider noch keine Verwendung gefunden haben - aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen ja dennoch.



Schon seit Tagen will ich mich nicht mehr auf die Waage wagen
Muss mich fragen was kann und wird mir wohl die Waage sagen
Will verzagen, dieser Waage Waagenmacher unverhofft verklagen
Oder meinen Magen kleiner machen und der Waag‘ entsagen
Kopf und Kragen wagen und chirurgisch Fett von Bauch und Magen tragen
Hab Angst die Waage wird mich nimmer tragen, der Wanst über die Waage ragen

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Man wird von BSE verseucht
Vom Terror in den Krieg gescheucht
und in den Überwachungsstaat
hier und da ein Attentat

Freitag, 22. Oktober 2010

Gedichte (50)

Wow, ein Jubiläum. Das fünfzigste Gedicht das auf meinem Blog erscheint. Und zur Feier dessen kann ich verkünden dass in den nächsten 1 - 2 Wochen die Bücher ausgeliefert werden, ich freu mich schon!



Trendkrankheit


Man hört's inzwischen überall
die ganze Welt scheint schon verseucht
sprüht Kortison, nen ganzen Schwall
auf alles was da keucht und fleucht!

inzwischen hat es scheinbar jeder
Von der Putzfrau bis zum Statiker
rasselnde Atmung wie Darth Vader
Ein Hoch auf die Asthmatiker

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Gedichte (49)

Hier noch ein weiteres Gedicht, eins von denen die ich in Ghana angefangen habe zu schreiben, die aber erst in Deutschland fertig geworden sind. Ich hoffe es gefällt euch.



Hundeelend

Der Arm schnellt vor, der Stock fliegt weit
schnell rennt der Hund, schon holt er ihn
er apportiert stundenlang die ganze Zeit
mit steter Wiederholung kann man ihn erziehen

So ist es oft, ein jeder lernt durch stumpfes üben
doch auf die Schulzeit zurückblickend denke ich mir dann
dass von einem Pädagogen, der junge Menschen vor sich hat
man ja wohl mehr erwarten kann

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Gedichte (48)

Abgründe


Beide stehen sie und starren
zögern, warten und verharren
beide am Abgrund, beide erfüllt,
von Angst die ihnen den Geist verhüllt
beide am Abgrund, so unterschiedlich
Wenn sie springt taucht sie ein, ganz friedlich,
ins Wasser, steigt den Sprungturm neu hinauf,
wenn er springt schlägt er auf Stahlbeton auf
setzt all dem unseligen Streben
ein Ende und ebenso seinem Leben
Und die Moral? Die können wir uns hier schenken
Nicht alles was reimt lohnt sich auch zu denken!