Dienstag, 23. März 2010

In eigener Sache (2)

Einen wunderschönen guten Abend,
der Blog hat sein Antlitz ein wenig verändert,
und viele Texte und Gedichte sind verschwunden.
Wie kommt das nur?

Der Blog hat mich durch die Jahre von 2007 bis
zum März 2010 in seiner alten Form durch Höhen,
Tiefen und noch mehr Höhen begleitet
und da bin ich auch sehr froh drüber, nun ist
allerdings Zeit für eine Prise Veränderung.

Ab jetzt geht der Blog laut Titel von 2010 bis 2013
und alle Posts von vorher die hier noch sind,
könnt ihr als meine persönlichen Lieblinge sehen,
von dem was ich in den letzten Jahren geschrieben
habe. Das Design hat sich im Maße meiner Möglichkeiten
ein bisschen gewandelt, ich hoffe zum besseren.

Vielen Dank an dieser Stelle an Anne für die Vollendung
des Wappens, ich finde es ist toll geworden!

Über Kommentare freue ich mich immer,
ansonsten wünsche ich allen die das hier lesen ein
schönes weiteres 2010, vielleicht sieht man sich
ja mal auf einem Poetry Slam, oder wo auch immer
es mich in den nächsten Monaten und Jahren hinverschlägt.

Grüße
Larry deVito
- www.larrydevito.de -

Donnerstag, 18. März 2010

Gedichte (18)

Ich schreib irgendwie in letzter Zeit deutlich mehr Gedichte als Texte, mal schauen wann sich das wieder ändert. Hier ein weiteres Gedicht aus meinem Urlaub...



Ode an die kleine Stadt



Kleinstadt, auf ein Wort,
ich hab mit dir zu reden,
schon vor Jahren ging ich fort,
wollt hier auf keinen Fall mehr Leben,

Du mit deinen paar Geschäften,
in denen doch niemand verkehrt,
Kneipen, wo jeder kleine Funken Lärm,
schon reicht damit sich wer beschwert

Der Staat braucht nichts zu überwachen,
denn man kann ja gar nichts tun,
und an allen Fenstern stehen Rentner,
die immer gucken, niemals ruhen,

Jeder kennt dich und deine Eltern,
und du kennst seine Eltern auch,
weiß alles, was du je getan,
Datenschutz ist Schall und Rauch

Schöne Natur, noch unverbaut,
Einfach, dörflich, da ist keiner,
Der über den Rand des Tellers schaut,
Und seinen Weg geht auch kaum einer,

Die Dorfzeitung zementiert den Klatsch,
An jeder Ecke wird getratscht,
Nichts passiert, Reporter schreiben,
schon wenn‘s mal einen Frosch zermatscht,

Die gleichen Gesichter in den Kneipen,
Die gleichen Drinks, der gleiche Mist,
Hundert Gespräche die sich gleichen,
Bis wieder Wochenende ist,

Ach, Kleinstadt, wie hab ich dich damals gehasst,
Berge, Natur, die schöne Sicht,
Und auch wenn der Hass langsam verblasst,
Hier bleiben möcht‘ ich nicht.